Als sich sein Vater entschliesst wieder zu heiraten, kehrt Gaspard, 25, nach langer Abwesenheit zurück zu seiner Familie. Spontan fragt er Laura, eine zufällige Bekanntschaft, die er im Zug trifft, ob sie sich als seine Freundin, während der Hochzeit ausgeben könnte. Mit ihr an seiner Seite fühlt er sich bereit zurück in den Zoo seiner Eltern zu kehren und die Affen und wilden Tiere wieder zu sehen mit denen er aufgewachsen ist…. Konfrontiert mit seinem Vater einem notorischen Schürzenjäger, seinem zu ernsthaften Bruder und seiner zu hübschen Schwester ist er sich noch nicht bewusst, dass er die letzten Tage seiner Kindheit erleben wird.
Im April 1992 brach in Višegrad (Ostbosnien und Herzegowina) ein Krieg aus, der serbische und bosnische Schüler trennte. Fünfundzwanzig Jahre später nehmen der ehemalige Direktor der Grundschule und die Witwe des Klassenlehrers ihren alten Zastava und machen sich auf eine lange Reise, die Schülerinnen und Schüler in einem Klassentreffen wieder zu vereinen. Julie Biro und Antoine Jaccoud filmen mit grosser Sensibilität und Präzision, diese Reise in die Vergangenheit dieser geopferten Generation, die auf brutale Weise ihre Kindheit in einer von Erwachsenen zerstörten Welt zurückgelassen haben.
Der Film begleitet fünf kleine Mädchen und Jungen während ihres ersten Schuljahres in einer Sonderschule der Westschweiz. Sie sind alle mehr oder weniger stark von einer geistigen Behinderung betroffen. Betreut von einem Team ausdauernder Pädagogen und Therapeuten, lernen sie, miteinander umzugehen. Nach und nach findet die Klasse vor unseren Augen zusammen, und was zunächst unmöglich schien, wird Wirklichkeit. Die Kinder machen allen Widrigkeiten zum Trotz Fortschritte, zum Erstaunen und zum grossen Glück ihrer Eltern. Humorvoll und zärtlich, in Freud und Leid, zeigt sich, wie eine kleine Gruppe von Kindern, die nicht so sind wie die andern, das Abenteuer Leben und die Welt entdeckt.
Casablanca gestern und heute: Vibrierend, wild, unbarmherzig und unwiderstehlich.
Euthanizer hat beim Tokyo International Film Festival 2017 den Preis für das beste Drehbuch erhalten. Eine schwarze, verstörende und urkomische Komödie. Der Filmemacher zieht seine Inspiration wohl aus den endlosen Nächten des finnischen Winters.
Alice arbeitet in einem Callcenter in der Peripherie von Zürich. Sie verkauft Internet und Krankenkassenangebote an Unbekannte am anderen Ende der Leitung. Nach der Arbeit geht sie durch die Stadt, in welcher alles reibungslos zu funktionieren scheint. Inspiriert von ihrem Job ruft sie alleinstehende Grossmütter an und täuscht ihnen vor, sie sei ihre Enkelin in Geldnot. Während sie mit diesem Trick schnell ein Vermögen verdient, erkundet der Film Orte und Menschen in Zürich, welche alle auf seltsame Weise mit der Tat von Alice in Verbindung stehen.
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